Pierre Duhot, TotalEnergies und Francisco Moreno, Valeo

Pierre Duhot, Senior VP TotalEnergies Lubrifiants bei TotalEnergies (links) und Francisco Moreno, President of Valeo’s Thermal Systems Business Group (rechts) (Bild: Valeo)

Gemeinsam mit dem französischen Energiekonzern TotaleEnergies will Valeo eine neue Methode zur Kühlung von Elektroautobatterien entwickeln. Die Partner verkündeten kürzlich die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung. Hierbei soll eine von TotalEnergies entwickelte, dielektrische Flüssigkeit zum Einsatz kommen, die nicht nur die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge verbessern könne, sondern auch bei der Verringerung des CO2-Fußabdrucks helfe.

Die aktuell verwendete Technologie kann nur zur äußeren Kühlung der Batterie verwendet werden. TotalEnergies hat jedoch eine innovative, dielektrische Kühlflüssigkeit entwickelt, die in direktem Kontakt mit den Batteriezellen stehen kann. Valeo wird sein Fachwissen in Bezug auf thermische Systeme in die Zusammenarbeit einbringen, um die beste Lösung für die Integration des Kühlmittels in die Batterie eines Elektrofahrzeugs zu finden und zu bauen – und so die Leistung durch Konditionierung auf die richtige Temperatur zu optimieren.

Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Valeo-Gruppe, mit der wir die gleichen Ambitionen teilen, die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen zu beschleunigen und die Kohlenstoffneutralität zu erreichen“, kommentierte Philippe Charleux, Senior Vice President, Lubricants & Specialties bei TotalEnergies.

Die im Rahmen der Vereinbarung durchgeführten Forschungsarbeiten sollen es Valeo ermöglichen, das Gewicht der thermischen Systeme zur Kühlung der Fahrzeugbatterien zu verringern – was das Gesamtgewicht, die Reichweite und die CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen erheblich verbessere. Dadurch erhöhe sich außerdem die Sicherheit im Hinblick auf das Brandrisiko von Batterien, denn dielektrische Materialien leiten keinen Strom und stellen daher kein Sicherheitsrisiko dar.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und weitere Herausforderungen wie Komfort und Effizienz des elektrischen Antriebsstrangs zu bewältigen, hat der Zulieferer umfassende, intelligente und kohlenstoffarme Wärmemanagementsysteme entwickelt, die an die Ladeintensität und -geschwindigkeit angepasst sind. Das gemeinsame Forschungsprogramm mit TotalEnergies soll dabei unterstützen, diese noch weiter zu optimieren.

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