„Aumovio ist heute sowohl freier als auch geforderter“
Sinkende Margen, Stellenabbau und geopolitische Krisen: Aumovio-CEO Philipp von Hirschheydt spricht offen über den schwierigen Umbau nach dem Conti-Spin-off, warum sinkende F&E-Quoten nicht automatisch weniger Innovation bedeuten und wie er mit steigendem Preisdruck der OEM-Kundschaft umgeht.
CEO Philipp von Hirschheydt muss die anspruchsvolle Aufgabe meistern, Aumovio in wirtschaftlich extrem schwierigen Zeiten schlank und zukunftsfähig aufzustellen.Aumovio
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Mit dem Börsengang und der Abspaltung von Aumovio aus dem
Continental-Konzern begann im vergangenen Jahr ein neues Kapitel für einen der
größten deutschen Automobilzulieferer. Doch die neu gewonnene Eigenständigkeit dürfte
sich am Hauptstandort in Frankfurt am Main weniger wie ein Auf- denn als schmerzhafter
Umbruch anfühlen. Schwache Fahrzeugmärkte, steigender Kostendruck,
geopolitische Unsicherheiten und ein verschärfter Wettbewerb – insbesondere aus
China – setzen die gesamte Branche momentan massiv unter Druck. Wie viele
Konkurrenten muss auch Aumovio derzeit restrukturieren, wo es geht:
Stellenabbau, Werksschließungen, eine stärkere Regionalisierung der
Wertschöpfung und eine konsequente Fokussierung des Technologieportfolios
sollen den Konzern zurück auf einen profitablen Wachstumspfad führen.
Im Gespräch mit Automobil Produktion erläutert CEO Philipp
von Hirschheydt, wie sich das Unternehmen nach dem Spin-off neu positioniert,
warum trotz Zukunftsthemen wie Software, autonomem Fahren und künstlicher
Intelligenz tausende F&E-Stellen wegfallen und wie sich Aumovio gegen den
zunehmenden Druck von OEMs und chinesischen Wettbewerbern behaupten will.
Außerdem spricht er über die Folgen geopolitischer Krisen, die Risiken auf dem
Halbleitermarkt, den Abfluss von Ingenieur-Know-how in die Rüstungsindustrie
und die Frage, welche Rolle deutsche Zulieferer in einer sich rasant
verändernden Automobilwelt künftig noch spielen können.
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Herr von
Hirschheydt, knapp ein Jahr nach der Abspaltung von Continental und einem
halben Jahr nach dem Börsengang: Ist Aumovio heute strategisch freier und
flexibler oder wirtschaftlich verwundbarer als zuvor?
Die
Eigenständigkeit hat uns in erster Linie einen deutlich höheren Grad an
unternehmerischer Freiheit verschafft. Wir können heute schneller entscheiden,
priorisieren klarer entlang unserer Strategie und sind deutlich fokussierter
auf unsere Kernkompetenzen. Das verschafft uns in einem dynamischen Marktumfeld
einen echten Vorteil. Gleichzeitig ist es richtig, dass mit dieser
Unabhängigkeit auch eine höhere Eigenverantwortung einhergeht. Wir sind stärker
den direkten Marktmechanismen ausgesetzt und müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit
jeden Tag neu unter Beweis stellen. Insofern ist Aumovio heute sowohl freier
als auch geforderter – aber genau diese Kombination ist aus unserer Sicht die
Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.
Sinkende
Umsätze und rückläufige Margen sind aktuell die unrühmlichen Markenzeichen der
deutschen Automobilindustrie – Aumovio bildet da keine Ausnahme. Wie ernst
steht es um Sie?
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Die
Marktsituation ist zweifelsohne anspruchsvoll und geprägt von strukturellen
Veränderungen. Neben einer insgesamt schwächeren Nachfrage und internationalen
Konflikten sehen wir einen intensiveren Wettbewerb – insbesondere aus Asien –
und einen anhaltend hohen Preisdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir
begegnen dieser Entwicklung mit einem klaren Maßnahmenpaket: konsequente
Effizienzsteigerung, strukturelle Kostensenkungen, Regionalisierung entlang der
Lieferketten und eine stärkere Fokussierung auf margenstarke Produktfelder.
Gleichzeitig investieren wir gezielt in Zukunftstechnologien. Bereits mit
unserem ersten Jahresabschluss konnten wir zeigen, dass wir mit dieser
Kombination auf dem richtigen Weg sind. Wir haben alle uns gesetzten finanziellen
Ziele erreicht und konnten auch unseren Auftragseingang im Vergleich zu 2024
steigern.
Unser Anspruch ist es, aus der organisatorischen Neuausrichtung heraus echte Agilität und nachhaltige Profitabilität zu erreichen – nicht nur formal, sondern im operativen Geschäft.
Philipp von Hirschheydt, Aumovio
Wie lässt sich
angesichts vieler leerer Seiten in den Auftragsbüchern momentan überhaupt
Wachstum generieren?
Wachstum entsteht
aktuell weniger über Volumen als über Wertsteigerung. Mit unserem Hard- und
Softwareportfolio für sichere, begeisternde, vernetzte und autonome Mobilität
konzentrieren wir uns bewusst darauf, den technologischen Anteil pro Fahrzeug
zu erhöhen. Darüber hinaus erschließen wir neue Kunden und Märkte und stärken
unsere Position in Regionen mit strukturellem Wachstum. Entscheidend ist, dass
wir Innovation gezielt in wirtschaftlichen Mehrwert übersetzen – also nicht nur
technologisch führend sind, sondern auch einen klaren Kundennutzen liefern.
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Aumovio ist
auf dem Papier ein junger Player, jedoch blicken Sie natürlich auf viele
Jahrzehnte im Automobilzuliefergeschäft zurück. Wie massiv müssen die
Einschnitte werden, damit aus Ihnen nicht nur auf dem Papier ein junger, agiler
und vor allem profitabler Zulieferer wird?
Die
Transformation erfordert in der Tat spürbare Anpassungen. Dazu gehört, dass wir
unser Portfolio konsequent überprüfen, Prozesse verschlanken und Strukturen an
die veränderten Marktbedingungen anpassen. Das bedeutet auch, schwierige
Entscheidungen zu treffen und etwa Standorte zu schließen oder zu veräußern,
wenn sie dauerhaft nicht wettbewerbsfähig sind. Gleichzeitig investieren wir in
Zukunftsfelder und in unsere Kernkompetenzen. Unser
Anspruch ist es, aus der organisatorischen Neuausrichtung heraus echte Agilität
und nachhaltige Profitabilität zu erreichen – nicht nur formal, sondern im
operativen Geschäft.
Stichwort
Produktionsnetzwerk: Bestandteil Ihres Sanierungsplans ist auch das Veräußern
und Schließen von Standorten. Werden Sie angesichts der protektionistischen
Tendenzen auf den internationalen Märkten zugleich auch die lokale
Wertschöpfungstiefe erhöhen, beispielsweise in den USA und China?
Absolut. Die
zunehmende Regionalisierung der Märkte erfordert eine entsprechende Aufstellung
unserer Produktions- und Lieferketten. Wir verfolgen daher schon seit Längerem
konsequent eine „local-for-local“-Strategie. Das bedeutet, dass wir
insbesondere in Schlüsselregionen wie China und Nordamerika unsere
Wertschöpfung stärker in den jeweiligen Absatzmärkten verankern. In den USA
haben wir beispielsweise erst letztes Jahr eine substanzielle Investition für
den Ausbau unseres Werks in New Braunfels beschlossen. In China setzen wir auf
eine größere Eigenständigkeit unserer Organisation und haben ein eigenes
Management-Board eingesetzt, damit wir vor Ort schneller und zielgerichteter
Entscheidungen treffen können. So werden wir Dynamik des Markts noch besser
gerecht. Zudem reduzieren wir Risiken, verbessern unsere Lieferfähigkeit und
stärken gleichzeitig die Nähe zu unseren Kunden. Es
geht also nicht nur um Kosten, sondern auch um Resilienz, Kundenbeziehungen und
Geschwindigkeit.
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Sie haben
angekündigt, insbesondere in Forschung und Entwicklung tausende Stellen
abzubauen. Wie passt eine sinkende F&E-Quote zum Anspruch, bei
Zukunftstechnologien wie Fahrzeugsoftware, ADAS oder UX weiter vorne
mitzuspielen – oder zumindest den Anschluss zu halten?
Weniger
F&E bedeutet nicht automatisch weniger Innovation – entscheidend sind
Effizienz des Mitteleinsatzes und Wettbewerbsfähigkeit. Wir richten unsere F&E-Aktivitäten
deutlich stärker entlang klar definierter strategischer Prioritäten aus. Das
heißt: Wir konzentrieren uns auf Technologien mit hohem Marktpotenzial und
differenzierendem Kundennutzen. Gleichzeitig reduzieren wir Komplexität,
vermeiden Doppelstrukturen und erhöhen die Geschwindigkeit in der Entwicklung
auch dank neuer Technologien wie künstliche Intelligenz. Auch unsere verstärkte
Zusammenarbeit mit Partnern und insbesondere mit Startups spielt eine
wesentliche Rolle. Insgesamt können wir heute effizienter entwickeln und
Innovationen besser skalieren. So erzielen wir noch mehr Wirkung und schaffen
Wert.
Weniger F&E bedeutet nicht automatisch weniger Innovation – entscheidend sind Effizienz des Mitteleinsatzes und Wettbewerbsfähigkeit.
Philipp von Hirschheydt, Aumovio
Viele
Autozulieferer richten derzeit den Blick in Richtung Rüstungsindustrie.
Ehemalige Aumovio-Ingenieure beispielsweise kommen dank einer Kooperation beim
Rüstungselektronikexperten Hensoldt unter. Wird sich dieser „Brain Drain“
zwischen den beiden Branchen Ihrer Ansicht nach noch ausweiten?
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Mobilität von
Talenten zwischen Branchen ist in Transformationsphasen nichts Ungewöhnliches.
Die Anforderungen an Ingenieurkompetenzen sind in vielen Bereichen
vergleichbar, insbesondere bei Elektronik, Sensorik und Software. Für uns steht
im Vordergrund, ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben – mit spannenden
Aufgaben, technologischer Relevanz und langfristigen Perspektiven. Gleichzeitig
beobachten wir solche Entwicklungen sehr genau und prüfen auch, ob sich daraus
kooperative Ansätze ergeben können.
Konkurrenten
wie Schaeffler wollen im großen Stil wegbrechendes Auto-Business mit
Partnerschaften in der Rüstungsindustrie kompensieren. Könnte das für Aumovio
in irgendeiner Form ebenfalls ein Wachstumsfeld sein?
Unser Fokus liegt
auf dem Automobilbereich und den dortigen Transformationsfeldern. Gleichzeitig schließen wir nicht aus, unser Know-how in
angrenzenden Industrien einzubringen – insbesondere dann, wenn wir unsere
Expertise einbringen können und sich Synergien ergeben. Entscheidend ist für
uns jedoch, dass jede Form der Diversifizierung strategisch sinnvoll ist und
unsere Kernposition stärkt. Opportunistisches Ausweiten ohne klaren Fit würde
nicht unserem Anspruch entsprechen.
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OEMs geben
ihren Kostendruck zunehmend in die Lieferkette weiter – erleben wir gerade eine
strukturelle Verschiebung der Machtverhältnisse zulasten der Zulieferer wie wir
sie schon während der Corona-/Halbleiterkrise erlebt haben?
Der Preisdruck
von OEMs ist so spürbar wie schon in früheren Jahren und hat sich noch einmal
verschärft. Gleichzeitig können aber auch wir Mehrkosten an unsere Kunden und
in die Wertschöpfungskette weitergeben. Unser Ziel ist sehr klar umschreibbar:
Wir arbeiten an maximaler Effizienz in unserer Wertschöpfungskette und über
Kosten, die wir nicht beeinflussen können, müssen wir mit unseren Kunden über
Kompensation reden. Das wird auch verstanden. Ferner sehen wir aber auch, dass
technologische Kompetenz und Innovationsfähigkeit wieder stärker als
Differenzierungsfaktor zählen. Für uns bedeutet das: Wir müssen hart an
Effizienz und Resilienz arbeiten, aber gleichzeitig unseren technologischen
Wertbeitrag klar sichtbar machen. Nur so können wir uns in einem
anspruchsvollen Umfeld behaupten und faire Bedingungen in der Zusammenarbeit
entlang der Wertschöpfungskette sichern.
Chinesische
Zulieferer wachsen deutlich schneller und setzen neue Standards bei
Geschwindigkeit, Kosten und Innovation – wie will Aumovio in diesem Wettbewerb
bestehen?
Der Wettbewerb
mit chinesischen Anbietern ist intensiv und wird weiter zunehmen. Wir setzen
bewusst auf unsere Stärken: hohe Qualitätsstandards, Systemkompetenz und
Innovationskraft. Zugleich passen wir uns an – mit schnelleren
Entwicklungszyklen, wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen und einer starken
lokalen Präsenz, insbesondere in China selbst. Unser Ansatz ist nicht, den
Wettbewerb zu vermeiden, sondern ihn aktiv anzunehmen und durch Differenzierung
zu gewinnen. Dass wir damit erfolgreich sind, zeigen nicht zuletzt unsere
Zahlen. So haben wir beispielsweise rund 60 Prozent unseres Auftragseingangs in
China im letzten Jahr mit chinesischen Automobilherstellern gemacht.
Handelskonflikte
und geopolitische Krisen haben aktuell traurige Hochkonjunktur – wie resilient
ist Ihr Geschäftsmodell gegenüber solchen externen Schocks?
Resilienz ist zu
einem zentralen Steuerungsparameter geworden. Wir haben in den vergangenen
Jahren gezielt Maßnahmen ergriffen, um unsere Widerstandsfähigkeit zu erhöhen –
etwa durch diversifizierte Lieferketten, eine stärkere Regionalisierung und
verbesserte Risikomanagementprozesse. Gleichzeitig
bleibt ein gewisses Maß an Unsicherheit bestehen. Entscheidend ist daher,
flexibel zu bleiben und schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Hier
hilft uns wieder unsere Eigenständigkeit, wir können schnell reagieren und sind
nicht auf komplexe Konzernprozesse angewiesen.
Der „Fall
Nexperia“ hat gezeigt, wie schnell die Autobranche wieder in eine
Halbleiterkrise schlittern kann und wie abhängig speziell Unternehmen in Europa
von Lieferanten aus Asien sind. Sie waren auch betroffen. Inwiefern können sich
hiesige Unternehmen dahingehend resilienter, flexibler und unabhängiger
aufstellen?
Die
Halbleiterkrise hat die strukturellen Abhängigkeiten sehr deutlich gemacht. Für
uns ist klar: Wir stellen unsere Lieferketten breiter und regionaler auf. Zugleich stärken wir eigene Kompetenzen. Dazu
haben wir unter anderem eine eigene Einheit für Halbleiterlösungen aufgebaut
und mit GlobalFoundries einen starken Partner für die Produktion gewonnen.
Zusätzlich setzen wir auf Multi-Sourcing-Strategien und langfristige
Partnerschaften. Ziel ist es, Abhängigkeiten zu reduzieren und
Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
Der Preisdruck von OEMs hat sich noch einmal verschärft. Wir müssen mit unseren Kunden über Kompensation reden.
Philipp von Hirschheydt, Aumovio
Künstliche
Intelligenz verändert derzeit nicht nur Produkte und Geschäftsmodelle in der
Autobranche mit immensem Tempo, sie hat auch einen immer größeren Impact auf
die Prozesse innerhalb der Unternehmen, Stichwort: Effizienz-Booster. Wie
bewerten Sie das Thema und wie machen Sie sich entsprechende Technologien bei Aumovio
zunutze?
Künstliche
Intelligenz ist für uns ein zentraler Hebel, sowohl im Produktbereich als auch
in unseren internen Prozessen. Wir nutzen KI bereits heute in der Entwicklung,
in der Produktion und auch in administrativen Bereichen, um Effizienz und
Geschwindigkeit zu erhöhen. Beispiele sind der Einsatz von KI in der Fertigung
zur Qualitätsoptimierung, im Test oder in der Entwicklung im
Anforderungsmanagement. Dass wir hier auf einem guten Weg sind, zeigt auch die
wiederholte Auszeichnung mit dem Microsoft Intelligent Manufacturing Award.
Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden dabei, KI-basierte Funktionen in
ihren Fahrzeugen umzusetzen.
Zum Abschluss:
Nach Lage der Dinge wird sich die Situation in der Autobranche in den kommenden
Jahren nicht maßgeblich entspannen – der Transformationsdruck wird eher noch
steigen. Was macht Sie zuversichtlich, dass auch in Zukunft noch Platz für
einen Zulieferer wie Aumovio sein wird?
Die
Transformation der Branche eröffnet nicht nur Risiken, sondern auch erhebliche
Chancen. Fahrzeuge werden sicherer, zunehmend autonom, vernetzt sowie software-
und KI-definiert – dabei wird das Nutzererlebnis immer stärker zum
Differenzierungsmerkmal für unsere Kunden. Und genau in diesen Feldern liegen
unsere Stärken. Wir haben eine klare strategische Ausrichtung, investieren
gezielt in Zukunftstechnologien und arbeiten kontinuierlich an unserer
Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist, dass wir unsere
Transformation konsequent umsetzen. Dann bin ich überzeugt, dass Aumovio
auch in einem anspruchsvollen Umfeld eine starke Rolle spielen wird.
Philipp von
Hirschheydt ist seit September 2025 CEO von Aumovio. Der 1974 in Hann. Münden
geborene Manager studierte Natur- und Wirtschaftswissenschaften in Göttingen
sowie European Business in Oxford. Nach ersten Stationen bei der WestLB
wechselte er 2007 zu Continental, wo er verschiedene Führungspositionen in den
Bereichen Controlling, M&A und Reifenersatzgeschäft übernahm.
Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als CEO von Continental Tire
Andina in Ecuador. Ab 2022 verantwortete von Hirschheydt im Automotive-Bereich
das Geschäftsfeld User Experience, bevor er 2023 in den Continental-Vorstand
berufen wurde und die Leitung des Automotive-Geschäfts übernahm. Mit dem
Spin-off führte er Aumovio 2025 schließlich als eigenständiges Unternehmen an
die Börse.